Labyrinth am Berg

Mit dem Ruf, eine sterbende Stadt zu sein, lässt sich gut leben. Apricale zumindest hat sich in dieser Nische prächtig eingerichtet und erfreut sich eines steten Zustroms von Besuchern. Andere kleine Adlernester im ligurischen Hinterland darben und bröckeln vor sich hin, Apricale hat rechtzeitig die Kurve gekratzt. Gekratzt im Wortsinn – an vielen Häuserwänden in der pittoresken Altstadt gibt es neben naiv wirkenden Gemälden auch so genannte Sgrafitti, also Kratzputzbilder, die sich in Italien schon in der Renaissance großer Beliebtheit erfreuten. Jetzt erfreuen sich die Besucher Apricales an den ländlich-derben Szenen des ligurischen Bauernlebens – und an der Speisekarte bei Delio, dem mehrfach ausgezeichneten Restaurant am Eingang zum Gassen- und Häuserlabyrinth.

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2 Gedanken zu “Labyrinth am Berg

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