Es war einmal ein Bahnhof

Bahnhof San Lorenzo

Was tun mit einem Bahnhof, der nicht mehr gebraucht wird ? Natürlich… nichts! Zunächst einmal. Der ehemalige Bahnhof von San Lorenzo in Ligurien wird nicht mehr gebraucht, seit die Bahnstrecke von der Meereskante durch Tunnel ins Hinterland verlegt worden ist. Das ist ein Segen für den Küstenstreifen, den man anderen zwischen Genua und Ventimiglia nur wünschen kann. In Imperia stocken derzeit die millionenschweren Arbeiten am geplanten Hinterlandbahnhof.

Zwischen San Lorenzo und Sanremo ist auf der alten Bahnstrecke der (fast) perfekte Radweg angelegt worden. Direkt an der Küste, Strand und Meer fast immer in Sichtweite, schnurstracks ohne Steigung, beleuchtete Tunnel und sogar Notrufsäulen – was will man mehr. Wer kein Rad dabei hat, kann sich eines leihen, egal ob Rennrad, Mountainbike oder Tandem. Hin und zurück sind es 50 Kilometer, locker zu schaffen auch für Ungeübte.

Und der ausgediente Bahnhof von San Lorenzo ? Architektonisch witzig und interessant mit seiner runden Vorderfront, derzeit aber dem Verfall preisgegeben. Schade drum, genau hier im alten Bahnhof könnte sich der Fahrradverleiher einmieten, der derzeit noch in provisorischen Zelten und Containern untergebracht ist. Damit hätte der alte Bahnhof von San Lorenzo-Cipressa seine alte Bedeutung wiedergewonnen. Als Zentrum der Fortbewegung.

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6 Gedanken zu “Es war einmal ein Bahnhof

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