Geni-ES-sen

Esslingen am Neckar ist eine durch und durch schöne, liebens- und lebenswerte Stadt. Hinter alten Fachwerkfassaden brummt das urbane Leben, wohltuend viele Fachhändler sorgen für fast ungewohntes Einkaufsvergnügen. Cafés und Kneipen gibt es reichlich. Es lässt sich wirklich gut leben in der ehemals freien Reichsstadt. Seit heute früh ist mir auch vollends buchstäblich klar geworden, was den geschätzten Magister Kraska zu grauen Qype-Zeiten dazu bewogen hat, als Duisburger Gheddo-Bewohner das Hohelied auf Esslingen zu singen. Es kann kein Zufall sein, dass im Wort geniessen sowohl das Wort „essen“, wie auch das Autokennzeichen von Esslingen steckt. Wie sehr die Esslinger geniessen können, war am frühen Morgen in einer Schaufenster-Auslage am Rand der Altstadt zu betrachten. Es muss ein netter Frühlings-Sonntag gewesen sein.

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13 Gedanken zu “Geni-ES-sen

  1. hach, ich freu mich über jeden Esslingen-Artikel!
    Und gleich schon mal Werbung machen für den Tag des offenen Denkmals am 9. September, dieses Jahr zum Thema Holz: viel Fachwerk, Dachstühle, Bohlenstuben.
    Eins der ältesten Fachwerkhäuser Deutschland steht übrigens in Esslingen …

    Mein Angebot steht übrigens, wer will, bekommt eine persönliche Esslingen-Führung.

  2. Eigentlich wärmt mir Fachwerk nicht das Herz, aber Esslingen ist schon sympathisch. Und mit jedem Glas Schwarzriesling, das man sich schon nachmittags gönnt, wird es netter und netter.

  3. Warum in die Ferne schweifen, das Esslingen liegt doch so nahe, Wahnsinn, diese Fachwerkhäuser, sehen fast aus wie handgeschnitzte Pagoden im Mekong-Delta. Werde gleich mal nach einem Frühbucherrabatt recherchieren 😉

    1. Ich bin wirklich gerne hier, nicht nur, weil ein Kumpel vor einiger Zeit nach ES gezogen ist. Mein Doc hat hier seine Praxis, da nutze ich jeden Arzttermin zu einem Bummel durch die Stadt.

      1. Jetzt mal im Ernst, ich war erst einmal da, fand es eigentlich auch recht putzig, finde aber eben das Neckartal spätestens ab Neckartailfingen oder so fürchterlich zugebaut, in Plochingen, das Kraftwerk, das alles verstellt den Blick. Aber a propos Asien: Es ist glaube ich das Kernland des Pietcong.

          1. Erstmal, das Quasi dementiere ich aufs Schärfste, bin sogar in S geboren, zweitens: habe beschlossen, doch mal nach Eßlingen zu fahren, bin ja dauernd in Nürtingen (ja, schon eine Schande), Kitsch und Antiquitäten sind total mein Ding, klingt gut mit dem Lido und bei Google images gibts nur schöne Fotos von Esslingen, nehme alles demütig zurück. Kraftwerk und so, Pietcong, Pagoden.

          2. Ich habe schon hier auf Deinem Blog dialektale Schäden eingestanden! Ja, es muss an meinem grimmig-ernsten Naturell liegen, dass ich noch nie so richtig in ES war.

          3. Gut, ich werde künftig mehr Nachsicht walten lassen, aber nur was den Dialekt betrifft. Grimmige Ernsthaftigkeit kann ich freilich nicht durchgehen lassen.

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