Sexiest Sportlerin alive

Meine Güte, waren das noch Fernsehzeiten. 1966 die Fußball WM in England; eine Vorwegnahme dessen, was später Public Viewing genannt wurde, allerdings nicht wegen des Partycharakters, sondern in Ermangelung eines eigenen Fernsehgerätes. Man ging ins Wirtshaus Fußballgucken. Mondlandung, Cassius Clay, Fernsehen mitten in der Nacht. Und dann die Spiele in München – schon mit eigenem Röhren-TV.

Olympia 1972: Unsere Heide (c)WDR

Und SIE war die Königin der Spiele: Heide Rosendahl, 2 x Gold, 1 x Silber. Die Frau aller Frauen. Unvergessen, wie sie im Finish der Damenstaffel den Muskelschrank Renate Stecher aus der Deutschen Demokratischen Republik niederhielt. Unfassbar – die unschlagbare Stecher, die immer unter Doping-Verdacht stand und später ausgerechnet in der Anti-Doping-Kommission des Leichtathletik-Verbandes arbeitete.

Dagegen Heide Rosendahl, Traumfrau vieler Jungs in meiner Klasse, damals wars die neunte Klasse Gymnasium. Das war Sexappeal pur. Auch wenn die Sportler-Leibchen gegenüber heute wie ein Nonnenhabit wirkten. Von gestylten Frisuren, Makeup, Kettchen und Piercings weit und breit nichts zu sehen.

Heide mit ihrer John-Lennon-Brille in der Weitsprunggrube. Und dann noch die rot-weißen Ringelsöckchen, wahrscheinlich von der Oma als Glücksbringer gestrickt. Das hatte Stil.

Heute ist Heide Rosendahl auch schon 65 geworden. Glückwunsch – und Danke für schöne Momente in der Pubertät.

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2 Gedanken zu “Sexiest Sportlerin alive

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