Willkommen in เกาะเต่า

Das Tor nach Koh Tao


Am Hafen von Mae Haad

Manchmal kann es schon etwas länger dauern, bis man da hinkommt, wo man hin will. Im konkreten Fall bemüht man erstmal diverse Flieger – die von Emirates sind wirklich sehr empfehlenswert. Frankfurt – Dubai (ein großes Dutyfree-Shoppingcenter mit angeschlossenem Flugbetrieb) – Bangkok. Dann wird es eine Spur kleiner. Mit Bangkok Air nach Koh Samui, zum immer noch schönsten Flughafen der Welt. Im strömenden Regen (den gibts um diese Jahreszeit reichlich und dann gleich sturzbachartig) aufs Schiff, Kurs Nordwest, knapp drei Stunden lang in stürmischer See. Das Sonnendeck verliert von Minute zu Minute seine Bedeutung, im Innernen werden Kotztüten ausgegeben. Irgendwann und unerwartet am Horizont: เกาะเต่า – Koh Tao, die Schildkröteninsel, 10° 5′ 38″ N, 99° 50′ 11″ O.

Karawane der Backpacker

Zweimal am Tag, so gegen 10 Uhr am Morgen und um 15 Uhr am Nachmittag wird es in Mae Haad, der kleinen „Hauptstadt“ Koh Taos, leicht hektisch. Die Schiffe nähern sich. Katamaran und Fähre von Samui und Phangan und die Fähre von Chumpong auf dem Festland legen innerhalb weniger Minuten an. Besonders beliebt bei Rucksackreisenden ist das „Songserm Express Boat“ – die günstigste Möglichkeit zum Übersetzen auf die Insel. Das Schiff ist gepackt wie ein Flüchtlingsboot, das Lampedusa ansteuert.

Über den Jahreswechsel könnte es etwas enger werden. Es läuft „the experience“, ein dreitägiges psychedelic trance festival mit DJs aus aller Welt, das viel Partyvolk an den Strand von Chalok Bann Kao im Süden der Insel locken wird.

Fast jeder Einwohner über 18 Jahre und mit Führerschein scheint kurzfristig ein Taxiunternehmer zu sein, die Longtail-Boote warten im Wasser auf Gäste für den Weitertransport, Pickups stehen reihenweise am Hafen, die Fahrer der Insel-Resorts warten mit Namensschildern auf ihre Gäste. Das dauert etwa eine halbe Stunde, dann ist der Spuk vorbei. Angekommen.

Pickup Service

Hochbetrieb in Mae Haad

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3 Gedanken zu “Willkommen in เกาะเต่า

  1. Die Hinfahrt fand ich nach Seemannsart noch ziemlich lustig; die Rückfahrt auf dem Katamaran hat mich dann ziemlich aus den Latschen gekippt. Zweieinhalb Meter hohe Wellen sind nix für schwäbische Seebären.

    Und „shark bay“ ? Naja … War wahrscheinlich mal ein einsames Paradies mit einfachen Hütten. Mehr dazu später.

  2. die stürmischen überfahrten kenn ich nur vom hörensagen, da sollen sich ja hin und wieder regelrechte dramen abspielen. wir hatten 2000 offenbar ein irres massel, bei uns war der wasserspiegel beide male durchgehend im wahrsten sinn des wortes spiegelglatt.
    jetzt aber husch, husch, jetzt aber schnell weg von da – ans andere ende der insel. Vor shark island wirds dann schön! So ab new heaven und rocky resort. Ähm … zumindest wars so, ich hoffe, die touri lawine hat noch nicht alles platt gemacht.
    Schöne Reise!

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