S(tr)andmännchen

Lido di Bussana, Oktober 2011

Stell Dir vor, Du fährst an den Strand. In Italien. Dorthin, wo im August die Tifosi eingepfercht in den Bagni liegen, die Handys dauerklingeln, das Gel im Haar des Gigolos glänzt, die Schönheiten in Highheels durch den Sand stöckeln, wenn sie nicht gerade mit dem Zerstäuber kühlendes Wasser auf heiße Haut sprenzen, dorthin, wo Nanna und Nonno und Zia und Zio mit den Kleinen plantschen und der Duft von Espresso über den sanften Wellen liegt. Dort gehst Du hin – und bist mutterseelenalleine.

Der Himmel ist blau, der Wind weht frisch, Sand liegt in der Luft und in den Zähnen, Du schmeckst das Salz, suchst Zuflucht an der windgeschützten Seite der Bar, blinzelst in der Sonne – und bist ein durch und durch zufriedener Mensch. Hmmmmm, auch nicht schlecht, oder ?

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6 Gedanken zu “S(tr)andmännchen

  1. Ein durch und durch zufriedener Mensch zu sein, klingt wirklich nicht schlecht und wahrscheinlich ist es in einer solchen Umgebung einfacher. Wobei diese eingepferchten Tifosi und so weiter: also mutterseelenallein stelle ich mir anders vor.

    1. Jetzt im Oktober ist es wunderbar einsam am Strand.

      Und im August – naja, das große Theater des Lebens und der Liebe hat auch durchaus amüsante Züge, wenn man sich danach wieder in die Berge verziehen kann.

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