Dringende Warnung

La Bastide des Templiers
Blick auf Bras

*Ich mache auf dieser Seite vergleichsweise wenig Reklame für Freunde und Bekannte, die in irgendeiner Art und Weise geschäftlich unterwegs sind. Aus gegebenen Anlass möchte ich von dieser Regel mal abweichen *

Man nennt diesen Landstrich die „grüne“ Provence. Das ist sicher mehr als nur ein PR- Gag, um sich gegen die weltberühmte Provence mit bekannten Städten, Stränden und Künstlern wenigstens etwas Gehör zu verschaffen. Die „grüne Provence“, die Gegend, die nördlich der A 8 grob im Dreieck zwischen Sainte Maximin – Vidauban – Grand Canyon du Verdun liegt, macht ihrem Namen alle Ehre: Flüssläufe, Schluchten, Quellen, Kiefern- und Pinienwälder, dazwischen kleine, unspektakuläre und deshalb liebenswerte Landgemeinden, in denen man das Alltagsleben der Südfranzosen gut miterleben kann.

In der Nähe von Bras, einem kleinen Flecken, auf einer Anhöhe mit schönem Blick ins Tal und das dahinterliegende Bergmassiv, liegt – wie gemalt – „La Bastide des Templiers“ . Mit diesem Gästehaus haben sich Harald und Joël  nach langen Jahren der Wanderschaft ihren Lebenstraum erfüllt. Einige Zeit haben sie erfolglos nach einer „Bastide“, einem provencalischen Herrenhaus gesucht, dann haben sie kurzerhand auf ihrem einen Hektar großen Gelände am Hang ein solches herrschaftliches Haus von Grund auf neu gebaut. Kurzerhand ist leicht übetrieben, es hat zwei Jahre gedauert, bis sie ihre neue Heimat beziehen konnten.

Diese Zeit hat sich gelohnt: das Haus wirkt wie aus dem  18. Jahrhundert, ist aber quasi nagelneu. Fünf Zimmer und zwei Studios bieten Harald und Joël  an, jedes in einer anderen, zur Landschaft und zur Stimmung der Provence passenden Farbe. Der Knüller sind die Möbel. Die Gastgeber wollten passendes Mobiliar haben – und fanden es … auf Java. Alles maßgeschneidert, in allerbester Qualität hergestellt und im Container übers Meer nach Frankreich geliefert.

Draußen der mediterrane Garten mit duftenden Kräutern, Weinstöcken, einer schönen Terrasse für das Frühstück und den Absacker, ein kleiner Pool am Rande des Geländes mit ausreichend Liegefläche. Drinnen ist es schön kühl – und saugemütlich. Im großen Saal, in dem die Einwohner von Bras schon die eine oder andere Hochzeit gefeiert haben, fühlt man sich wie an einer königlichen Tafelrunde.

Das Haus ist das eine, Harald und Joël  – nicht zu vergessen die beiden Hunde Canelle und Foxi – sind das andere. Unaufdringlich und charmant umsorgen sie ihre Gäste, mal auf Deutsch, mal auf Französisch, mal mit etwas Englisch drin. Beide führen das Haus alleine – sorgen sich also auch um das Frühstück mit frisch gebackenen Croissants und Baguette, selbstgemachten Marmeladen und Lavendelhonig von einem Nachbarn. Früher haben sie sogar abends noch gekocht, das lassen sie jetzt lieber bleiben. Immerhin sind sie auch noch täglich mit „le Putzung“ (O-Ton Joël  …) beschäftigt.

Genug geschwärmt: „La Bastide des Templiers“ kann süchtig machen. Süchtig nach Ruhe, nach gutem Schlaf, nach Sonne, nach dem Duft der Kräuter, nach dem Blick in die Landschaft, nach einem Ausflug in die Gegend. Dies ist also eine eindringliche Warnung. Wer hierher kommt, wird wiederkommen wollen.

La Bastide des Templiers, Bras   http://www.bastide-des-templiers.com

Advertisements

2 Gedanken zu “Dringende Warnung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s