Ein unmoralisches Angebot

(c) taz

 

Stuttgart 21, Bemerkenswertes von der achten Schlichtungsrunde.

 

 

„Das ist eine gute Arbeit… Alleine die Art und Weise wie es untersucht worden ist und auch was sie da dabei herausgefunden haben, allen Respekt !

Hätten Sie nicht Lust, bei uns als Planer anzufangen ?“

(Bahnvorstand Dr. Harald Kefer an die Adresse von Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen)

Anmerkung 1: Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben etwa 200 Millionen Euro an Planungskosten in das Projekt Stuttgart 21 investiert und letzlich ein unfertiges Werk mit einem nicht funktionierenden Fahrplan vorgelegt. Boris Palmer und die anderen wackeren Stuttgart 21 – Gegner in der Schlichtung machen ihren Job nebenbei und ehrenamtlich.

Der Wahnhof wird trotz aller Mängel gebaut werden, weil er politisch gewollt wird.

Anmerkung 2: Boris Palmer hat dankend abgelehnt. Er weiss warum…

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3 Gedanken zu “Ein unmoralisches Angebot

  1. Medienmanipulation: Kefer hat genau das erreicht, was er mit seinem Lob erreichen wollte: Die Medien fassen ihr Fazit zu einer alle Substanzkonflikte verkleisternden Aussage zusammen, nach der im Laufe der Schlichtungsrunde der Respekt der Gegner füreinander stetig zugenommen habe – siehe Kefer-Lob. Über die Inhalte dagegen keine Aussagen. Wie nannte schon Harald Schmidt sein Prinzip, mit seinen tumbesten Gästen umzugehen? „Töten durch Loben!“

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